NUTZUNG | INBETRIEBNAHME | REINIGUNG | PFLEGE
Stand: 20. Februar 2026
Hinweise hinsichtlich Nutzung und Inbetriebnahme der beschichteten Flächen
Für Schäden oder optische Beeinträchtigungen, die aus fehlerhaftem Nutzerverhalten oder aus der Nichteinhaltung der
vorgegebenen Aushärtungs- und Inbetriebnahmezeiten resultieren, kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Übergabe
der Reinigungs- und Pflegeanweisung erfüllen wir unsere Verpflichtung gemäß DIN-VOB 18365 Bodenbelagsarbeiten.
Es gelten die anerkannten Regeln des Handwerks und der derzeitige Stand der Technik.
Die aktuellsten Reinigungs- und Pflegeanleitungen finden Sie online bei: www.KLB-Kötztal.de.
Oder direkt hier zum Download:
KLB - Reinigungsempfehlung - Gewerbe und Industrieböden
KLB - Reinigungsempfehlung - Dekorative Beschichtungen
KLB - Reinigungsempfehlung - Sanitärbereiche
KLB - Reinigungsempfehlung - Steinteppiche
KLB - Reinigungsempfehlung - Floor Sealer
KLB - Reinigungsempfehlung - ESD Böden
Ergänzende Hinweise zur Nutzung und Inbetriebnahme beschichteter Flächen
Die mit KLB-Versiegelungen / Beschichtungen ausgeführten Oberflächen stellen bei sachgemäßer
Nutzung, Reinigung und Inbetriebnahme eine hygienische, geschlossene und optisch ansprechende Oberfläche dar.
Um Funktionalität, Optik und Beständigkeit dauerhaft zu erhalten, sind die nachfolgenden technischen und betrieblichen Hinweise zwingend zu beachten. Die Empfehlungen basieren auf den KLB Reinigungs- und Pflegeempfehlungen.
1. Nutzung und Inbetriebnahme
Die Oberflächen sind bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von max. 65 % nach ca. 18–24
Stunden begehbar. Die mechanische Belastbarkeit wird nach etwa 2–3 Tagen erreicht. Die vollständige chemische Belastbarkeit ist jedoch erst nach 7 Tagen gegeben. Während dieser ersten 7 Tage ist jede Wasser-, Reinigungs- oder sonstige chemische Beaufschlagung zwingend zu vermeiden.
2. Abdeckung / Schutz
Eine Abdeckung darf erst nach vollständiger Trocknung und Aushärtung erfolgen, empfohlen frühestens ab dem 7. Tag bei 20 °C.
Es sind ausschließlich diffusionsoffene und weichmacherfreie Schutzmaterialien zu verwenden. Folien oder Abdecksysteme mit aggressiven Klebstoffen sind unzulässig. Staunässe oder Feuchtigkeitsansammlungen unter Abdeckungen sind konsequent zu vermeiden.
3. Allgemeine Reinigungshinweise
Die Reinigung hat materialschonend zu erfolgen. Scheuernde oder stark abrasive Verfahren sind unzulässig, da sie die Versiegelung
mechanisch angreifen können. Der Einsatz von Hochdruckreinigern mit geringem Düsenabstand ist zu vermeiden. Sämtliche
Reinigungsmaßnahmen sind nach den anerkannten Regeln der Technik und unter Berücksichtigung der Nutzungssituation
durchzuführen.
4. Unterhaltsreinigung – chemische Rahmenbedingungen
Zur Unterhaltsreinigung sind ausschließlich geeignete Reiniger gemäß Reinigungsempfehlung einzusetzen. Nach stark sauren,
alkalischen oder desinfizierenden Anwendungen ist grundsätzlich mit klarem Wasser nachzuspülen. Optische Veränderungen
(z. B. Weißanlaufen, Vergilbung, Dunkelverfärbung) können bei Einwirkung starker Chemikalien auftreten. Reiniger sind in
Gebrauchskonzentration anzuwenden und ggf. vorab an unauffälliger Stelle zu prüfen.
5. Chemische Beständigkeit – Einordnung
Chemische Einwirkungen können zu Farbton- oder Glanzgradveränderungen führen. Die funktionalen Gebrauchseigenschaften bleiben in der Regel erhalten, optische Beeinträchtigungen sind jedoch nicht auszuschließen. Chemikalien dürfen nicht auf der Oberfläche eintrocknen. Eine Aufkonzentration durch Verdunstung erhöht die Beanspruchung deutlich.
6. Ausschlüsse
Eine stehende oder dauerhafte Chemikalienbelastung ist unzulässig. Für Schäden oder optische Beeinträchtigungen, die aus
fehlerhaftem Nutzerverhalten oder aus der Nichteinhaltung der vorgegebenen Aushärtungs- und Inbetriebnahmezeiten resultieren, kann keine Haftung übernommen werden. Mit der Übergabe der Reinigungs- und Pflegeanweisung erfüllt der Bodenleger seine Verpflichtung gemäß DIN-VOB 18365 Bodenbelagsarbeiten. Es gelten die anerkannten Regeln des Handwerks und der derzeitige Stand der Technik.
